Schwerpunkte Intensivrehabilitation


Therapieleitung und Team
Fachkrankenhaus und Intensivreha

Frau Gisela Striebing

Tel: 035206 6 1195

E-Mail

 

Therapie

Als zweite wichtige Säule unserer ganzheitlichen Intensiv-Reha steht Ihrem Angehörigen unser Expertenteam im Bereich Therapie & Pflege während seines Aufenthalts zur Seite.

 

Gestützt durch den neuesten Stand der Technik, z. B. in unserem Gang- und Armcenter, bieten wir unseren Patienten ein umfassendes Therapieangebot.

 

Die fachliche Kompetenz unserer Mitarbeiter wird durch verschiedenste interne und externe Weiterbildungen - z. B in unserem hauseigenen Trainingsinstitut -

ständig erweitert. Dabei werden die neuesten Erkenntnisse der Neurorehabilitation, die auch in unserem eigenen wissenschaftlichen Institut erhoben werden, in Theorie und Praxis vermittelt. So gewährleisten wir einen stets aktuellen Behandlungsstandard für unsere Patienten - denn dieser steht im Mittelpunkt all unserer Bemühungen.  

Unter Berücksichtigung der Tagesverfassung Ihres Angehörigen und dessen Belastungssituation wird täglich die Therapieplanung auf seine Bedürfnisse angepasst. Dabei werden geplante diagnostische Maßnahmen, die möglichen Beatmungspausen oder eventuelle Dialysetherapien in den therapeutisch-pflegerischen Tagesablauf integrieren.

 

Um einen maximalen Therapieerfolg zu erreichen, werden die Therapieziele in engmaschigen Abständen innerhalb der Stationsteams geprüft und angepasst.

 

In der ersten Phase der Intensiv-Reha stehen der Aufbau der Atemmuskulatur, eine leichte Erstmobilisation an die Bettkante und kreislaufstabilisierende Übungen im Mittelpunkt unserer therapeutischen Arbeit.

 

Nach einer erfolgreichen Beatmungsentwöhnung intensiviert sich die Schlucktherapie, damit eine natürliche Nahrungsaufnahme und somit die Entfernung der Trachealkanüle möglich wird. Auch Therapien, um die alltagsrelevanten Fertigkeiten zurückzuerlangen (z. B. Anziehtraining, Treppentraining etc.) werden nun in den Behandlungsalltag eingebunden.

 

Dies alles mit dem Ziel der Wiedererlangung der bestmöglichen Selbständigkeit.


>> Primäre Maßnahmen zum Erreichen der Zielsetzung

  • Erstmobilisation an der Bettkante zur Belastungserprobung unter intensivmedizinischer Überwachung (mit und ohne Beatmung)
  • Kontraktur- und Pneumonieprophylaxe
  • Orthostatisches Training bei kreislaufinstabilen Patienten
  • Verbesserung der Bewusstseinslage/Vigilanz als Grundvoraussetzung für die motorische Rehabilitation
  • Unterstützung der Beatmungsentwöhnung durch Atemtraining mittels gezielter körperlicher Belastung unter intensivmedizinischer Überwachung
  • Entblockung der Trachealkanüle des Patienten in den Beatmungspausen zur Anbahnung einer physiologischen Atmungybr> + Anbahnung von Grund- und Alltagsfunktionen im Gesichts und Mundbereich sowie deren Übertragung in alltägliche Situationen (z. B. Mundpflege)

>> Weiterführende Maßnahmen zur Zielerreichung

  • Beginn der motorischen Rehabilitation mit Aufsteh- und Gehübungen
  • Transferschulung und -training zur Förderung der ersten Schritte zur Wiedererlangung größtmöglicher Selbstständigkeit
  • Verbesserung und Wiederherstellung globaler und selektiver Hand- und Armfunktion
  • Verbesserung der kardiopulmonalen Belastbarkeit
  • Unterstützung des Trachealkanülenmanagements mit dem Ziel des Dekanülements und der natürlichen Nahrungsaufnahme durch eine intensive Schlucktherapie
  • Anbahnung kognitiver und kommunikativer Fertigkeiten
  • Training grundlegender Aktivitäten des täglichen Lebens